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07.10.2014 Dienstag Übung der Bootsführeranwärter

Überblick über das Wasser

Auch ein Boot der Feuerwehr war mit dabei

Hilfe für gekenterte Segler

Auf geht´s durch die Wellen

Wärmeerhalt ist wichtig

auch verletzte galt es zu versorgen

Reanimation im Boot

Nachbesprechung

Auch bei Nacht wird geübt

Als Abschluss noch schnell ein Boot angezündet...

...welches dann noch gelöscht werden muss.

Gemeinsam bis an die Grenzen Angehende Bootsführer des Wasserrettungsdientes üben Großeinsätze

An einen ruhigen Feiertag war an diesem 3. Oktober nicht zu denken. Bei strahlend blauem Himmel trafen sich knapp 50 Wasserretter an der sich noch im Bau befindlichen Werft der Wasserrettung in Köpenick. Das lange Wochenende war ideal, um die jährliche Belastungsfahrt der angehenden Bootsführer bereits Mittags beginnen zu lassen, ohne dass der Wasserrettungsdienst am Wochenende eingeschränkt würde.

Die mehrstündige Großübung, welche traditionell im Herbst stattfindet, soll die angehenden Bootsführer von DLRG und ASB an ihre Grenzen bringen. Neben “alltäglichen” Einsätzen wie gekenterte Paddelboote bergen oder Segler aufrichten, werden mehrere große Einsätze gemeinsam absolviert. Dazu müssen sich die Auszubildenden über Funk koordinieren, Entscheidungen treffen und Probleme lösen. Glücklicherweise geschehen solche Großschadensereignisse sehr selten, dennoch müssen sie geübt sein. Das Einsatzleiterteam hatte hierfür mehrere Szenarien geplant und leiten diese als “Leitstelle” vom DLRG Einsatzleitboot “Pelikan 60” aus. Ein zweites Team hat die Szenarien mit mehreren Mimen vorbereitet. Sie schickten Paddler auf die Dahme, Verletzte auf die Wasserrettungsstation “Am Seddinwall” und steckten ein Boot in Brand.

Die angehenden Bootsführer wurden zu Beginn auf eines der 12 Rettungsboote verteilt. Mit dabei waren sieben Boote aus dem Bereich Süd-Ost, drei DLRG Boote der Unterhavel, ein Boot der Station Saatwinkel am Tegeler See sowie das neue Boot der Freiwilligen Feuerwehr Gosen.

Zwischen 12 Uhr und 1:30 Uhr absolvierten die angehenden Bootsführer von DLRG, ASB und Feuerwehr mehrere kleinere bis größere Schadenslagen: Gekenterte Boote, vermisste und verletzte Personen sowie eine Suche nach zwei verunfallten Tauchern. Zum Abschluss wurden alle Boote zu einem Massenanfall von Verletzten (MANV) auf der Wasserrettungsstation “Am Seddinwall (TRO)” alarmiert. Parallel brannte ein Boot auf dem Seddinsee, welches gelöscht werden musste. Nachdem alle Verletzten von TRO zur Station “Seddinsee” gebracht wurden, war die Belastungsfahrt beendet. Auf dem Weg dahin wurden mehrmals die Bootsbesatzungen getauscht, sodass jeder verschiedene Bootstypen fahren konnte. Nicht nur für jeden einzelnen war diese Fahrt lehrreich, vor allem die Zusammenarbeit der Wasserrettungsorganisationen konnte geübt werden. Denn im Einsatz muss alles Hand in Hand gehen.

Quellenangabe: Idee und Bilder von Anton Schubert

 

 

Kategorie(n)
Einsatz

Von: Webteam

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