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26.09.2011 Montag Die DLRG-Berlin freut sich über zwölf neue Einsatztaucher

Im letzten Bericht im März diesen Jahres zum Einsatztaucherkurs 2010/2011 war die Hallenausbildung beinahe abgeschlossen. Nach Ostern und im ganzen Mai wurde die neuen Taucher im Freiwasser auf echte Einsätze vorbereitet. Sie haben gelernt bei Null-Sicht nach kleinen Gegenständen wie Schlüssel, aber auch nach großen Dingen zu suchen. Schließlich ist ein Kernauftrag der Einsatztaucher untergegangene Schwimmer schnell wieder zu finden. Weiterhin haben sie gelernt einfache Arbeiten Unterwasser zu verrichten, wie zum Beispiel Sägen, Schrauben und Heben.

Nach dem Freiwasser Ausbildungsblock bekamen die neuen Taucher, wenn sie genügend Stunden mit Lehrtauchern tauchten, die Freigabe, um im Rahmen des normalen Wasserrettungsdienstes mit den fertigen Tauchern als zusätzlicher Taucher im kompletten Tauchtrupp mitzutauchen.

So fuhren die Tauchazubis sogar viele schwerwiegende Einsätze wie den Einsatz nach einem Jungen im Lietzensee mit und fanden sogar vor der Feuerwehr den untergegangenen Jungen.

Mit der Erfahrung der Wasserrettungssaison und noch einigen Übungen für das Notfallmanagement, trafen sich fünfzehn Tauchazubis und zwölf Lehrtaucher und erfahrene Einsatztaucher am 8. September 2011 auf der Einsatzleitstelle am Pichelssee. Gemeinsam ging es im Fahrzeugkonvoi mit Tauchausrüstungen, Prüfungsmaterial und Schlaftaschen in Richtung Helenesee bei Frankfurt/Oder zur großen praktischen Abschlussprüfung.

Gleich nach der Ankunft tauchten die Kursteilnehmer mit wintertauglichen Neoprenanzug ohne Blei auf 10m Tiefe ab und schrieben dort ihren Namen auf eine Tafel. Danach schwammen die Kursteilnehmer in voller Ausrüstung 1500m am Strand entlang, um sofort anschließend noch den Partner ca. 100m zu schleppen und bewiesen damit ihre körperliche Fitness.

An den nächsten beiden Tagen wurden sie in Montieren am Flansch, in der systematischen Suche und bezüglich des Notfallmanagements geprüft. Die Prüfer beobachteten dabei genau, wie sich der Tauchtrupp über und Unterwasser verhält, ob alles fachlich korrekt angewendet wurde und ob der Tauchtrupp auch als Team agiert.

Fast der gesamte Einsatztauchkurs hat bestanden und die Nachzügler schaffen das auch noch, um den Kurs mit fünfzehn neuen Tauchern zu komplettieren.

Es war auch außerhalb des Wassers recht nass, die Stimmung der Teilnehmer war konzentriert und gelassen. Die Ausbilder haben sachlich und kompetent geprüft. Die Abschlussfeier mit Urkundenübergabe, "Gelöbnissen" und Taufe war ein gelungener Abschluss. Alle sind am Sonntag glücklich und erschöpft nach Hause gefahren. Immer wieder eingebaute Störfälle sollten die Prüflinge in Stress versetzen und zeigen, ob sie konzentriert und besonnen auf unverhergesehene Änderungen beim Tauchauftrag reagieren können.

Am Samstag Abend konnten die Urkunden an die meisten übergeben werden und zusätzlich zu den zwölf Einsatztauchern konnten zwei Signalmänner und ein neuer Taucheinsatzführer die Urkunde erhalten. Im Rahmen dieser Prüfung haben drei Lehrtaucherassistenten erfolgreich teilgenommen, die den Kurs mit begleitet haben.

Alle waren am Sonntag Morgen glücklich und erleichtert, dass die Prüfung vorbei war. Die Taucherprüfung und der Lehrgang wird als einzigartig von allen Teilnehmern aller Kurse beschrieben. Ein Team von Rettungsschwimmern wird so zusammengeschweißt, dass sich alle Einsatztauher auch auf die „Neuen“ im Einsatz verlassen können.

Alle Ausbilder wünschen den neuen Einsatztauchern immer genügend Luft und spannende Einsätze.

Uwe Hahn (Kursleiter)

Hier erfahren Sie mehr über das Einsatztauchen bei der DLRG-Berlin

Kategorie(n)
Einsatz

Von: Webteam

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