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24.07.2009 Freitag Tag 5: Prüfungsstress

Nun ist es endlich soweit, der große Tag für die angehenden Rettungsschwimmer ist gekommen. Heute muss die theoretische und die praktische Prüfung abgelegt werden. Damit wir alle ein wenig ausgeruhter sind, haben die Ausbilder auf den Frühsport verzichtet und das Aufstehen um eine halbe Stunde nach hinten verschoben. Dennoch waren alle aufgeregt, die Prüflinge wegen der Prüfung, die Ausbilder wegen des Wetters. Leider war die Vorhersage auch für diesen Tag, wie bereits die ganze Woche, nicht sehr rosig. Sonne und Regen sollten sich in kurzen Abständen miteinander abwechseln.

Nach dem Frühstück ging es los. Die Badesachen wurden schnell zusammen gesucht und dann ging es mit den Booten wieder zur Wasserrettungsstation „Grunewaldturm“. Hier sollte die praktische Prüfung abgelegt werden. Diese Bestand aus drei Teilen: einer kombinierten Übung, dem Streckentauchen, dem Demonstrieren der Herz-Lungen-Wiederbelebung zusammen mit der Vorführung der stabilen Seitenlage. Die Teilnehmer wurden nacheinander an die Stationen gerufen und konnten so ihr Bestes geben. Bei der kombinierten Übung mussten sie dann auch gleich zeigen, dass sie zu richtigen Rettungsschwimmern geworden sind. Jeder musste so schnell wie möglich ins Wasser rennen, eine Strecke zu einem „verunfallten“ Ausbilder schwimmen und diesen fachmännisch in den Fesselschleppgriff nehmen. Dank der vielen Übungen stellte das aber für niemanden ein Problem dar. Gekonnt befreiten sich alle aus der Umklammerung der Ausbilder und brachten ihre Verunfallten ans sichere Ufer. Gleich im Anschluss haben alle die anderen Prüfungsteile absolviert. Die Ausbilder hatten es immer eiliger, denn über Funk wurde durch die Leitstelle mitgeteilt, dass sich eine große Regenfront auf Berlin zu bewegt. Und es kam, wie es kommen musste, pünktlich zum Ende der Prüfung begann es in Strömen zu regnen. Da half auch die zügige Heimfahrt wenig, die meisten waren erneut komplett durchnässt und freuten sich über die warme Dusche.

Zeit zum Ausruhen blieb aber niemandem, denn gleich darauf wurde die theoretische Prüfung geschrieben. Hier galt es einen Fragebogen mit 30 Fragen zu beantworten. Aber auch diese Hürde absolvierten alle souverän, so dass es nun endlich verdient in die Mittagspause ging.

Am Nachmittag gab es eine große Überraschung. Alle Teilnehmer durften das Tieftauchen noch einmal ausprobieren, allerdings im Tauchturm! Hier kann man bis zu acht Meter tief tauchen. Zur Sicherheit für die Teilnehmer war natürlich ständig einer der Ausbilder, nämlich ein ausgebildeter Einsatztaucher, mit unter Wasser. Auch diese Übung wurde von allen Kids beinahe routiniert erledigt und so drehten sich schnell die Gespräche wieder um den kommenden Abend. Die neuen Rettungsschwimmer erfuhren nämlich von ihren Ausbildern, auf welcher Wasserrettungsstation sie am Wochenende Dienst machen dürfen. Auch wenn einige anfänglich mit ihrer Zuteilung nicht einverstanden waren, stellte sich im Laufe des Abends heraus, dass es doch auch in kleiner Runde sehr schön sein kann. Ein Teil macht nun ab heute Abend Dienst auf den Wasserrettungsstationen „am Großen Fenster“ und „Lieper Bucht“, ein Teil verblieb zum Wachdienst auf der Zentralstation.

Abends freuten sich alle Teilnehmer auf den morgigen Tag, an dem sie, wie die richtigen Rettungsschwimmer, eingesetzt werden sollen. 

Kategorie(n)
Ausbildung

Von: Webteam

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