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23.07.2009 Donnerstag Tag 4: Wasserschlacht

Heute wird es nass! Vor dem Frühstück wird den Teilnehmern die Prüfung im Kleiderschwimmen abgenommen. Mit Bravur schaffen alle die 100 Meter Schwimmen in Kleidung und das anschließende im Wasser Entkleiden und Anland-Werfen der Sachen.
Kurz abgeduscht und umgezogen und schon geht es zu Frühstück. Das Highlight ist heute ein Schokobrunnen in den die Teenies Erdbeeren, Äpfel und Ananasstücke tunken können.

Anschließend geht es wieder ins Wasser. Befreiungsgriffe, Tief- und Streckentauchen, sowie Fesselschleppgriff werden abschließend geübt und die letzten Fehler ausgemerzt. Da das Wetter endlich mal hält was es verspricht, steht auch der ersten ausgiebigen Badeparty nichts mehr im Wege. Mit Schlauchbooten und Surfbrettern wird um die Wette geplanscht.

Dann wird es ernst. In zwei Gruppen geteilt werden den Teilnehmern die Befreiungsgriffe und die Herz-Lungen-Wiederbelebung abgeprüft. Kein Problem für unsere 29 angehenden Rettungsschwimmer. Einer nach dem anderen steigt zufrieden aus dem Wasser und gönnt sich eine heiße Dusche, bevor es runter in Deck D zum Mittagessen geht.

Frisch gestärkt und unter Einhaltung der 30 Minuten Pause nach dem Essen, geht es dann wieder ins Wasser. Geprüft werden Tieftauchen, Sprünge aus einem Meter Höhe und das Schleppen. Trotz des anstrengenden Programms habe die Kids noch genug Energie, um mit den Ausbildern um das Schlauchboot zu kämpfen. Sichtlich geschafft von den Anstrengungen begeben sich die „Fast-Rettungsschwimmer“ schließlich nach oben, um sich trocken zu legen.

Nach dem Abendessen hat das Ausbilder-Team dann eine Überraschung für die Teilnehmer. Eine Nachtfahrt mit den Booten steht an. Geplant ist die Unterhavel entlang bis zur Glienicker Brücke in den Sonnenuntergang zu fahren.

Doch dann passiert es! Höhe Grunewaldturm wird das Boot Pelikan 5 mit Alarm gerufen. Im Bereich Schildhorn eine verletzte Person. Mit Blaulicht düst der Fünfer wieder zurück. Im nächsten Moment wird auch das Boot Pelikan 3 angefunkt. Auch sie erhalten den Auftrag nach Schildhorn zu fahren. In der nächsten Minute werden auch Pelikan 18 und Pelikan 2 gerufen. Scheinbar handelt es sich um mehrere Verletzte. Die Nachtfahrt muss also erst einmal warten.

Nach wenigen Minuten sind alle Boote an der Einsatzstelle eingetroffen, doch der schmale Steg der Wasserrettungsstation „Schildhorn“ erlaubt es leider nicht, dass alle Boote gleichzeitig anlegen können. Schnell fahren die Boote nacheinander an den Steg heran, die Rettungsschwimmer steigen aus und das nächste Boot legt an. Plötzlich rutscht ein Stegbrett unter den Aussteigenden weg und zwei Ausbilder und eines der Mädchen fallen ins Wasser. Schnell wird reagiert und mit der Unterstützung aller Umstehenden können die drei wieder auf das Boot steigen. Bis auf die Tatsache, dass die drei nun nass sind, ist niemandem etwas passiert.

Nach der kurzen zusätzlichen Aufregung stehen nun wieder die Verletzten Personen im Mittelpunkt. Auf dem Strand sind mit nur wenigen Metern Abstand acht Verletzte mit verschiedenen Schnitt- und Brandwunden auffindbar. Souverän machen die Teilnehmer sich an die Arbeit und wenden ihre gerade erworbenen Kenntnisse in Erste Hilfe an, um zu helfen.

Der eine oder andere ahnt bereits, dass es sich nur um eine Übung handelt, halten sich die Ausbilder und Bootsführer doch sehr im Hintergrund. Nachdem alle Verletzten versorgt sind wird diese Vermutung auch bestätigt. Die Kameraden von der RUND, der Realistischen-Unfall und Notfalldarstellung, haben sich angeboten den angehenden Rettungsschwimmer etwas auf den Zahn zu fühlen und ihnen die Möglichkeit zu geben, das Gelernte in der Praxis zu probieren. Daher findet nach der Übung auch die obligatorische Nachbesprechung statt.
Die Ausbilder sind zufrieden mit ihren Kursisten und so kann die Nachtfahrt in den Sonnenuntergang fortgesetzt werden.

Zurück in der Zentralstation wartet das letzte Highlight für diesen Tag. Hatte ein Kamerateam am Vortag die Teilnehmer begleitet, kann nun das Ergebnis im Fernsehen bewundert und beklatscht drei Minuten langen Bericht können sich viele der Jungen und Mädchen wieder finden.

Die halbe Stunde, die jetzt noch bis zur Nachtruhe bleibt, nutzen die meisten, um noch einmal den gelernten Stoff zu verinnerlichen. Trotz des ereignisreichen Tages ist es ziemlich still in den Schlaffluren, steht doch morgen die Abschlussprüfung an.

  

Kategorie(n)
Ausbildung

Von: Webteam

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