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13.09.2015 Sonntag 20er Jollenkreuzer auf der Unterhavel geborgen

In einem Gewittersturm, am 10.09.2015, kenterte ein 7,75 m langer 20er Jollenkreuzer vor der Insel Imchen, auf der Berliner Unterhavel. Die Besatzung konnte von der Wasserschutzpolizei gerettet werden, die auch das durchgekenterte Segelboot hinter die Insel zog. Am 12.09.2015 bekam die DLRG den Auftrag das Boot zu bergen. Das Segelboot lang an einer extrem ungünstigen – sehr tiefen – Stelle nahe am Kladower Ufer. Der Mast war bei einem Bergungsversuch geklappt worden, was die Situation nicht einfacher machte, da der Mast, alle Leinen, Stahlseile und Segel bei der Bergung störten würden. Die DLRG rückte mit vier Rettungsboot an. Auf den Booten waren ein Tauchtrupp, Hebekissen und eine große Pumpe, sowie viele Rettungsschwimmer. Zuerst wurde durch einem Einsatztaucher eine Lageerkundung durchgeführt und dabei wichtige Unterlagen und Schlüssel aus der Kajüte geborgen. Der nächste Schritt war die Fixierung des Mastes mit einem kleinen Hebekissen. Nun wurde die Wasserstraße von der Wasserschutzpolizei gesperrt und das durchgekenterte Segelboot an eine flache Stelle geschleppt. Im flachen Wasser wurde das Boot dann mit der Kraft von 15 Rettungsschwimmern und einem Rettungsboot wieder in die richtige Position gedreht. Der gut erhaltene 20er Jollenkreuzer war zum Glück fast unbeschädigt und konnte nach dem auspumpen dem Eigner wieder übergeben werden. Er wurde dann zu seinem Liegeplatz geschleppt. Trotz aller eingesetzter Technik waren die Rettungsschwimmer im Wasser die, die diesen Einsatz erfolgreich beendet haben.

Kategorie(n)
Einsatz

Von: DLRG Berlin EInsatzleitung

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