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09.07.2013 Dienstag Wasserratten, Verb�nde und Theorie

Der zweite Tag des Rescue Camps der DLRG Landesverb�nde Berlin und Brandenburg stand ganz unter dem Eindruck der ersten praktischen �bungen im Wasser und einem ziemlich anstrengenden Theorieblock.

Der Morgen begann mit einer Runde Frühsport, bei der vor allem galt Geschicklichkeitsübungen zu absolvieren. Unter anderem wurden bereits erste Elemente der späteren Rettungsschwimmausbildung, wie beispielsweise den Transportgriffen, in spaßiger Weise ausprobiert.

Durch die gute Vorplanung war es möglich, die große Teilnehmerzahl durch die verschiedenen Ausbildungen zu lotsen. Für die Ausbilder bedeutete dies, dass sie jede Unterrichtseinheit viermal unterrichten mussten, da die Teilnehmer ja in vier Gruppen unterteilt sind. Besonders anstrengend ist diese Form der Ausbildung für die Helfer im Wasser, da sie insgesamt mehrere Stunden des Tages im Wasser verbrachten, um den Kursisten die nötige Hilfestellung und Anleitung zu Teil werden lassen.

Für die Teilnehmer war es hingegen ein abwechslungsreicher Tag, der neben der notwendigen Theorie auch viele praktische Übungen enthielt. Die Theorie beinhaltet viele grundlegende Themen des Rettungsschwimmens, wie Gefahren im und am Wasser, Bootsunfälle aber auch Theorie des Tauchens mit und ohne Gerät. Weiter ging es in der Theorie noch mit einigen Elementen der Ersten Hilfe, so dass die Teilnehmer lernen konnten, wie und wann beispielsweise ein Mensch in die Schocklage gebracht werden muss.

Bei der Freiwasserausbildung lernten die Teilnehmer neben den Transportgriffen (Schieben und Ziehen) auch die verschiedenen Schleppgriffe (Achsel-, Kopf- und Fesselschleppgriff) kennen. Die Krönung oder aber auch der anstrengendste Teil dieser Ausbildung war aber sicherlich das Kleiderschwimmen, bei dem die Teilnehmer in „Malerkutten“ eine lange Strecke zurück legen mussten. Hier kam der Eine oder Andere in die Nähe seiner Leistungsgrenze, was aber durch die zahlreichen begleiten Ausbildern kein Problem darstellte. Kleine Fehler konnten so schnell korrigiert oder ein Auftriebskörper (Gurtretter) gereicht werden. So war es allen Teilnehmern möglich die gestellten Aufgaben zu erfüllen.

Zum Abend musste der Ausbildungsplan dann verändert werden, denn ein Fernstehteam des RBB, der Sendung „zibb“, hat sein Quartier am Beetzsee bezogen, um über das Rescue Camp zu berichten. Die Ausbildung der Befreiungsgriffe wurde entsprechend etwas verschoben und im Wasser wurden noch einmal Transportgriffe geübt. Das Ganze war für alle ziemlich spannend, denn die Sendung wurde live im Fernsehen übertragen. Ein besonderer Dank gilt Franz und Oscar, die gerne ein kleines Interview im Fernsehen gegeben haben.

Nach dem Abendbrot klingt der Abend nun für die Teilnehmer noch mit ein wenig Disco aus. Am morgigen Tag erwartet eine Hälfte der Teilnehmer eine Fahrt in ein Schwimmbad, um dort einige Unterrichtsinhalte zu erlernen.

Hier der Link zum Bericht in der RBB Mediathek.

http://http-stream.rbb-online.de/rbb/zibb/zibb_20130709_dlrgneu_m_16_9_512x288.mp4

Kategorie(n)
Ausbildung
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Von: lk

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