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11.07.2013 Donnerstag "Idyllischer" Schwimmbadbesuch

Wie bereits gestern geschrieben, wurde auch heute die Hälfte der Gruppen mit Teilnehmern des Rescue Camps am Beetzsee zur Ausbildung ins Marienbad nach Brandenburg an der Havel gefahren. Gestartet wurde gleich nach dem Frühstück mit einem Reisebus.

Bei der Ankunft wirkte das Schwimmbad sehr idyllisch, obwohl es gar nicht so klein ist. Eine Halle mit 25m-, eine mit 50m-Bahnen und ein Freizeitbecken stehen den Badegästen zur Verfügung. Bis zur Ankunft der künftigen Rettungsschwimmer herrschte jedoch nur wenig Betrieb im Bad, was sich dann aber schlagartig änderte. Insgesamt sechs Stationen erwarteten unsere Teilnehmer, die in vier Gruppen eingeteilt wurden. Neben Strecken- und Tieftauchen wurden auch verschiedene Sprünge ins Wasser (Sicherheitssprünge und Sprung vom 3m-Brett) geübt. Damit nicht genug, waren als weitere Aufgaben das Absolvieren einer 200m-Schwimmstrecke und die kombinierte Übung (Anschwimmen, Abtauchen auf 2m Wassertiefe, Lösen aus einer Umklammerung und anschließendem Schleppen einer verunfallten Person) gestellt. Während die schwimmerischen Disziplinen sehr schnell durchgeführt werden konnten, benötigte die Teilnehmer beim Strecken- und Tieftauchen etwas mehr Zeit zum Üben. Den Ausbildern entging auch nicht der kleinste Fehler und um die Leistungen zu perfektionieren wurden viele Teilnehmer zum Üben motiviert.

Die Teilnehmer gingen sehr diszipliniert an die an sie gestellten Aufgaben heran, so dass die Ausbildung bereits vor dem geplanten Ende erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Zwei der Einsatztaucher machten den Versuch, beschwert mit 3 5-Kilo Tauchringen, eine 25m Bahn unter Wasser abzulaufen. Beim Wiederauftauchen wurde Ihnen der tosende Applaus der zuschauenden Teilnehmer zu Teil, denn sie haben die Strecke erfolgreich absolviert. Am Ende blieb uns noch Zeit einen kleinen Schwimmwettkampf durchzuführen. Auf vier Bahnen starteten alle Teilnehmer zu einer 25m-Freistilstaffel. Damit die Zahl der Startenden aufging füllten die Ausbilder gerne die Lücken und nahmen ebenfalls am Wettkampf teil. Die Stimmung erreichte kurz vor dem Zieleinlauf ihren Höhepunkt und die Anfeuerungen der Schwimmer waren sicherlich im gesamten Schwimmbad zu hören. Anschließend ging es zum wohlverdienten Mittagsessen.

Das Vormittagsprogramm, der beiden am Beetzsee verbliebenden Gruppen, glich dem gestrigen. Über den Tag verteilt erhielten alle Teilnehmer die Möglichkeit zu einer Ausfahrt mit den Rettungsbooten oder einer Kanufahrt. Wie schon am gestrigen Tag kam es beim Kanufahren auch heute zu mysteriösen Kenterungen einzelner Boote, sehr zur Freude der dann durchnässten Teilnehmer.

In der Freiwasserausbildung wurde heute vor allem das Kleiderschwimmen verstärkt trainiert. Die heutige Aufgabe bestand, neben dem Schwimmen in der Bekleidung, im Entkleiden im Wasser und dem an Land werfen der nassen Klamotten. Die letzte Aufgabe gestaltete sich vor allem für die jüngeren Teilnehmer als recht schwer, denn die Bekleidung zum Schwimmen ist ein Arbeitsoverall, also ein Einteiler. Dieser Overall hat ein entsprechend hohes Gewicht im Wasser, welches das Werfen erschwert. Den Teilnehmern wurde erklärt, dass sie den Anzug am besten unter Wasser zusammen knüllen und dann so gut wie möglich über Wasser auswringen müssen, bevor sie diesen werfen. Nach ein wenig Übung  klappte dies bei den meisten Teilnehmer schon sehr gut.

Der Abend klingt heute gemütlich am Lagerfeuer aus. Die Teilnehmer haben nach dem Abendbrot im Wald nach Stöckern gesucht um nun am Lagerfeuer sitzend Stockbrote auszubacken.

Kategorie(n)
Ausbildung
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Von: lk

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