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Liebe DLRG Interessierte,

 

die Vorweihnachtszeit hat begonnen und ich sitze hier mit einer Tasse Tee und lasse das alte Jahr Revue passieren.

Immer noch unter Corona-Bedingungen haben wir die diesjährige Wasserrettungssaison abgeschlossen. Im Vergleich zum letzten Jahr konnten unsere Kameraden auf den Wasserrettungsstationen schon mehr Freiheiten bei Ihren Einsatzdiensten genießen.

Dem sehr wechselhaften Wetter in diesem Jahr ist es geschuldet, dass ich Ihnen glücklicherweise von keinem dramatischen Einsatz berichten kann. Nichts desto trotz konnten wir in rund 1.000 Fällen Menschen helfen.

 

Auch außerhalb der Wasserrettung war die DLRG Berlin tätig.

  • Die Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung wurde wieder aufgenommen. Durch die lange Pause haben wir eine nie dagewesene Nachfrage.
  • Wir konnten unsere Helfer wieder fortbilden. Nicht zuletzt durch die Möglichkeit des Onlineunterrichts konnten viele Kurse durchgeführt werden.
  • Unsere Kameraden haben sich in den Test- und Impfzentren engagiert.
  • Von unseren ehrenamtlichen Helfern wurden Masken an die Bürger unserer Stadt kostenlos ausgegeben.
  • In der kalten Jahreszeit wurde unser Katastrophenschutz zu zwei Evakuierungen, im Rahmen von Entschärfungen von Weltkriegsbomben, gerufen. 

 

Jahrhunderthochwasser 2021 – auch hier half die DLRG Berlin

Die Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 sollte für viele unvergesslich bleiben. 200 Liter Regenwasser pro Quadratmeter, eine Wassermasse, die aus kleinen Bächen reißende Flüsse machte und Orte überfluten ließ. Ganze Häuser wurden zum Einsturz gebracht.

Am Abend des 20. Juli wurde auch unser Berliner Betreuungszug angefordert. Unsere 10 Helfer trafen am nächsten Morgen im Unglücksgebiet ein. Am Tag darauf wurde von uns eine Verpflegungsstelle in Kalenborn eingerichtet, in der wir für den kommenden Morgen 4.000 Brötchen vorbereit haben.

Am darauffolgenden Tag mussten wir unseren Einsatz leider wetterbedingt abbrechen, da es eine erneute Unwetterwarnung gab.

Müde, aber zufrieden mit der eigenen Leistung, mussten unsere Helfer nach Berlin zurückkehren.

Besonders bewegt haben mich die Erzählungen der Helferinnen und Helfer, die mir von Geschehnissen und den Betroffenen berichtet haben. Kaum etwas kann schlimmer sein, als Angehörige verloren zu haben und/oder sein Hab und Gut in den Fluten versinken sehen zu müssen.

Wir - ehrenamtliche Kameradinnen und Kameraden - werden nicht müde, in Extremsituationen für die Bevölkerung da zu sein und die Berliner Gewässer jedes Jahr aufs Neue ein Stück sicherer zu machen.

 

Die DLRG Berlin → Wasser lieben – Leben retten

Wenn ein Mensch in Lebensgefahr gerät, kann eine funktionierende Rettungskette buchstäblich über Leben und Tod entscheiden. Gefahr erkennen, Gefahr melden, Rettung durchführen, Verunglückte versorgen – das sind immer wieder erneut die Herausforderungen, denen wir uns stellen müssen.

 

Darf ich Sie an unserer Seite wissen?

Ich danke Ihnen, dass Sie sich die Zeit genommen und mit mir gemeinsam noch einmal das Jahr der Berliner DLRG betrachtet haben.

 

Ihr Peter-Michael Kessow

Präsident der DLRG-Berlin

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