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Neuigkeiten von der DLRG Berlin

Einsatz

DLRG an Hitzwochenende im Dauereinsatz

Veröffentlicht: Sonntag, 09.08.2020
Autor: Christopher Wellner
Volle Badestellen gaben es überall in Wassernähe - wie hier am Flughafensee

150 Einsätze, 10 Alarmierungen zu Ertrinkungsunfällen - sehr viel zu tun für die DLRG am bisher heißesten Wochenende des Jahres.

"Seit Jahren hatten wir nicht mehr so viele Einsätze, vor allem Ertrinkungsfälle, an einem Sommerwochenende", bilanziert Einsatzleiter Frank Villmow. Das heiße Wetter forderte die Wasserretter der DLRG am gesamten Wochenende sehr stark. Von Donnerstagabend bis Sonntagabend rückten die ehrenamtlichen Rettungsschwimmer zu knapp 150 Einsätzen auf den Berliner Gewässern aus; 16 Mal musste ein Rettungswagen bzw.
die Polizei hinzugezogen werden.

10 Mal wurde die DLRG am Wochenende zu Ertrinkungsfällen alarmiert - 2 vermisste Kinder konnten am Samstag wohlbehalten an Land angefunden werden. 4 Mal sind im Wasser versunkene Personen durch Taucher geborgen worden.

Am heutigen Sonntag wurde die DLRG um 12:48 Uhr zum Großen Spektesee in Spandau gerufen, dort wurde ein Mann vermisst. Taucher der DLRG waren nach 10 Minuten vor Ort und konnten den Mann schnell im Wasser finden. Unter Reanimation wurde der Mann von der Feuerwehr ins Krankenhaus.
gebracht.

Bereits am Samstag kam es zu vielen Ertrinkungsunglücken:

  • Am frühen Morgen ist ein Mann am Teufelssee im Grunewald ertrunken. Direkt am See ist eine Rettungsstation der DLRG, so dass weitere Kräfte schnell alarmiert werden konnten. Nach nur 9 Minuten waren Einsatztaucher der DLRG vor Ort. Gefunden wurde die Person durch einen Taucher der Feuerwehr. Auch ein Rettungshubschrauber kam zum Einsatz.
  • Ein anderer Mann verunfallte Samstag an der Wilhelm-Borgmann-Brücke in Britz. Bei Eintreffen der DLRG-Taucher konnte die Person bereits durch Passanten gerettet und die Reanimation durch die Feuerwehr eingeleitet werden.
  • Am Abend alarmierte die Feuerwehr die DLRG zu einem Badeunfall an den Plötzensee in Wedding: Nur 11 Minuten später war die DLRG vor Ort. Ein Taucher der DLRG konnte die vermisste Person bereits nach einer Minute finden, so dass die Feuerwehr umgehend mit der Reanimation beginnen konnte. "Die Zusammenarbeit von DLRG, Feuerwehr und Polizei war bei diesem Einsatz lehrbuchreif. Durch eine sehr genaue Ortsangabe der ersteintreffenden Kräfte konnte unser Taucher die Person sehr schnell finden", bewertet DLRG-Einsatzleiter Frank Lehmann den Einsatz.

An Wochenenden und Feiertagen sind 200 Rettungsschwimmer der DLRG ehrenamtlich an den Berliner Gewässern im Einsatz. 2020 kam die DLRG bisher über 950 Mal zum Einsatz.

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